Nach oben
Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen

Der richtige Anstoss

Für Ihren Erfolg

Unterschiedliche Schweißverbindungen halten Autos zusammen, sorgen für die Standfestigkeit von Brücken und sind auch aus der Elektroindustrie nicht wegzudenken. Nachteil dieser Verbindungstechnik ist, dass unvorhersehbare Unregelmäßigkeiten wie Risse oder Poren innerhalb einer solchen Schweißverbindung auftreten können, die deren Tragfähigkeit beeinträchtigen. Die Industrie versucht seit Jahren dem entgegenzuwirken. Bislang ist kein Verfahren bekannt, das direkte Rückschlüsse auf die Tragfähigkeit einer Schweißverbindung ermöglicht, ohne diese bei einer entsprechenden Prüfung zu zerstören. Um den Endkunden trotzdem Sicherheit zu gewährleisten, müssen Verschweißungen „überdosiert“, Sicherheitsschweißpunkte gesetzt und darüber hinaus materialintensive Prüfreihen durchgeführt werden.

Das gemeinsame Forschungsprojekt von RIO GmbH und TIME hat zum Ziel, die Tragfähigkeit von Schweißverbindungen zu bestimmen, ohne diese dabei zu zerstören oder permanent spezielle Prüfteile fertigen zu müssen. Die beiden Unternehmen bündeln dabei ihre jeweils hauseigenen Kompetenzen.

Grundidee ist, die vorhandene Schweißverbindung mit Hilfe einer Ultraschallprüfung auf Fehlstellen zu untersuchen und mit den gewonnenen Daten einen „digitalen Zwilling“ der Realität zu schaffen. Anhand dieser Simulation kann die Tragfähigkeit der Verbindung dann realitätsnah simuliert werden.
Projektziel ist, ein Verfahren zu entwickeln und zu professionalisieren, dass es möglich macht, Schweißverbindungen mit nicht ausreichender Qualität schnell zu erkennen und auszusondern. Erhebliche Einsparungen an Material, Energie und Arbeitskraft wären das Ergebnis.

 

IMG 20200114 094319 bearbeitet

Gebündeltes Fachwissen: Die Experten von RIO GmbH und TIME forschen gemeinsam. Das Bild zeigt von links Mario Bleeser, Dr. Ralf Polzin, Tobias Girresser, Katarzyna Grahner (TIME), Alexander Uts und Dr. Andreas Günther (RIO GmbH). Foto: RIO

 

Die Geschäftsführer der beiden Unternehmen Dr. Andreas Günther und Dr. Ralf Polzin zeigten sich überzeugt, mit der Forschungsarbeit neue Maßstäbe zu setzen und die Fertigungsabläufe insbesondere in der Automobilindustrie revolutionieren zu können. Die in den beiden Unternehmen involvierten Mitarbeiter/innen haben bereits wichtige Meilensteine bei ihrer Forschungsarbeit setzen können. Für das Verfahren wurde bereits eine Patentanmeldung eingereicht.

Ihre Ansprechpartner

lars kober

 Lars Kober

 (Dipl.-Verwaltungsbetriebswirt)

 Leiter Wirtschaftsförderung

 Tel. +49 (0)2681 81-3901
 lars.kober@kreis-ak.de

jk  

 Jennifer Kothe

 (Dipl. Geogr.)

 Tel. +49 (0)2681 81-3906
 jennifer.kothe@kreis-ak.de

 

Iris Scharenberg Henrich2

Iris Scharenberg-Henrich

 (M.A.)

 Tel. +49 (0)2681 81-3909
 iris.scharenberg-henrich@kreis-ak.de