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Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen

Breitbandausbau

Investition in die Zukunft

Im Zuge der Novellierung des Breitbandförderprogrammes (BMVI) wurde Ende 2018 ein Sonderaufruf zur Erschließung bislang unterversorgter Gewerbe- und Industriegebiete, Schulen sowie Krankenhäuser veröffentlicht. Zweck der Förderung ist die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandausbau zur Erreichung eines nachhaltig und zukunftsfähigen Breitbandnetzes in unterversorgten Gebieten.

Förderung Gewerbe- und Industriegebiete:
Gefördert werden unterversorgte Gewerbe- und Industriegebiete, die derzeit nicht durch ein NGA-Netz (Next Generation Access-Netz) versorgt sind und in denen in den kommenden drei Jahren kein eigenwirtschaftlicher Ausbau erfolgen wird. Hier gilt eine Aufgreifschwelle von mindestens 30 Mbit/s pro internetverbundenen Arbeitsplatz/Betriebsmittel. Darüber hinaus gelten weitere Fördervoraussetzungen, wie beispielsweise eine Förderhöchstsumme von max. einer Million Euro pro Gewerbegebiet, die im Zuge der Antragsstellung berücksichtigt werden müssen.
Die förderfähigen Gewerbe-und Industriegebiete erhalten eine Breitbandversorgung von mindestens einem Gigabit/s pro Unternehmen. Es handelt sich somit um einen direkten Glasfaserhausanschluss (Innenseite der Gebäudeaußenwand). Die Beteiligung an den Ausbaukosten durch Dritte entfällt.

Förderung Schulen und Krankenhäuser:
Gefördert werden unterversorgte Schulen und Krankenhäuser, die über keine NGA-Versorgung verfügen. Auch hier gelten unterschiedliche Aufgreifschwellen und festgelegte Fördervoraussetzungen. So gilt bei Schulen eine Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s pro Klassenzimmer und bei Krankenhäusern eine Mindestversorgung von 30 Mbit/s pro Station/Fachabteilung oder pro 11 Betten. Auch hier werden ausschließlich gigabitfähige Anschlüsse (FTTH-Ausbau) gefördert.

Die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen ist federführend für den Breitbandausbau im Landkreis Altenkirchen zuständig. In enger Zusammenarbeit mit den Vertretern der Verbandsgemeinden werden derzeit die Förderprogramme geprüft und die Antragsunterlagen vorbereitet. Es fanden bereits erste Gespräche mit den Fördergeldgebern statt. Das Förderprogramm wird zu 50 % durch Bundesmittel und zu 40 % durch Landesmittel bezuschusst. Die Kommunen und Trägerschaften müssen einen Eigenanteil von 10% der Gesamtkosten tragen.

„Wir möchten selbstverständlich, dass möglichst viele Unternehmen und Institutionen von den Sonderprogrammen profitieren, um eine flächendeckende und zukunftsfähige Breitbandversorgung im Landkreis Altenkirchen sicherzustellen. Durch die Förderung erhalten die betroffenen Unternehmen und Institutionen einen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude, sodass zuverlässige Bandbreiten von mindestens einem Gigabit/s erreicht werden“, so die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen.

Auch nach Abschluss des derzeit stattfindenden Breitbandprojektes (Sommer 2019) geht die Entwicklung in Richtung zukunftsfähiger Netzinfrastruktur im Landkreis Altenkirchen weiter. Neben den genannten Sonderaufrufen sind bereits zusätzliche Förderprogramme durch Bund und Land in Planung, die das Ziel einer Gigabitgesellschaft auch in den ländlichen Bereichen weiter vorantreiben soll.

Bei Fragen zum Breitbandförderprogramm und/oder zum Breitbandausbau im Landkreis Altenkirchen wenden Sie sich bitte an:
Laura Tiefenthal (Projektleiterin Breitband), Tel. 02681 813907, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ihr Ansprechpartner

lars kober

Lars Kober

(Dipl.-Verwaltungsbetriebswirt)

Leiter Wirtschaftsförderung

Tel. +49 (0)2681 81-3901
lars.kober@kreis-ak.de

Laura Tiefenthal

(Handelsfachwirtin)

Tel. +49 (0)2681 81-3907
laura.tiefenthal@kreis-ak.de