Der Glasfaserausbau im Kreis Altenkirchen geht in die nächste Phase. In den vergangenen zwei Jahren wurden bereits zahlreiche Trassenkilometer im Rahmen des eigenwirtschaftlichen Ausbaus verlegt – vollständig eigenfinanziert durch die Telekommunikationsunternehmen. Doch nicht alle Ortsgemeinden und Adressen konnten davon profitieren. Für diese Bereiche stellen Bund und Land eine Förderung von 90 Prozent bereit. In enger Zusammenarbeit mit den Breitbandkoordinatoren der Verbandsgemeinden hat die Wirtschaftsförderung des Kreises Förderanträge beim Bund und Land eingereicht, die beide im vergangenen Jahr positiv beschieden wurden.
Die Breitbandinitiative im Landkreis Altenkirchen wird federführend durch die Wirtschaftsförderung betreut und realisiert die Ausbauprojekte in enger Abstimmung mit Kommunen, Politik, Wirtschaft und externen Kooperationspartnern.
Schnelles Internet ist heute kein Luxus, sondern der Motor für Innovation, Wachstum, das Rückgrat einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft und einer lebendigen Gesellschaft.
Bereits 2017 gelang es, als einer der ersten Landkreise in Rheinland-Pfalz Fördermittel von Bund und Land in Höhe von über 14,5 Mio. EUR einzuwerben. Auf dieser Basis wurde bis November 2019 das kreisweite FTTC-Projekt (Fibre-to-the-Curb) mit garantierten Mindestdatenraten von 30 Mbit/s flächendeckend abgeschlossen.
Parallel startete im Sommer 2019 das FTTB-Schulausbauprojekt: 38 Schulen erhielten bis Anfang 2021 direkte Glasfaseranschlüsse für mindestens 30 Mbit/s pro Klassenzimmer. Damit verfügen Lehrbetriebe und Bildungseinrichtungen über eine zukunftssichere Netzinfrastruktur.
Mit einer Rekordförderung von 50 Mio. EUR aus Bundes (30 Mio. EUR)- und Landesmittelnmitteln (15 Mio. EUR) rückt die flächendeckende Glasfaserversorgung nochmals in greifbare Nähe. Die übrigen 5 Mio. EUR werden über Eigenmittel der beteiligten Kommunen finanziert. Zusammen mit den eigenwirtschaftlichen Netzausbauprojekten der Deutschen Glasfaser, GlasfaserPlus und WestConnect werden bis voraussichtlich 2028 rund 90 % aller Haushalte und Unternehmen mit Glasfaser versorgt. Die verbleibenden 10 % sollen über Förderprogramme versorgt werden.
Sollten Sie Fragen rund um das Thema Breitband haben, steht Ihnen Joschka Hassel gerne zur Verfügung.









