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Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen

Der richtige Anstoss

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Das Interesse an neuen Arbeitsformen wie Home Office und Coworking Spaces (letzteres zu Beginn vermehrt in urbanen – mittlerweile aber auch in ländlichen Regionen) ist in den vergangenen Jahren rapide angestiegen. Ein Trend, der sich aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nochmals verstärkt hat. Der Auftrag zur Bedarfsanalyse von Coworking Spaces wurde nun vom Landkreis Altenkirchen an die cowork AG vergeben.

Coworking bedeutet wörtlich aus dem Englischen übersetzt „zusammenarbeiten“ und stellt eine Entwicklung im Bereich „neue Arbeitsformen“ dar. An einem zeitlich flexiblen Arbeitsplatz („Space“) arbeiten meist Kreative, Start-Ups, Freiberufler oder Arbeitnehmer, die sich z.B. im Home Office beruflich und sozial isoliert fühlen, zusammen. Die offen gestalteten Büroräume können gemeinsam genutzt werden und fördern somit den Austausch der unterschiedlichen Berufsgruppen.

Die Errichtung eines Coworking Space setzt ein hohes Maß an Planung, Organisation und Arbeit voraus. Daher sollte zuerst die Frage geklärt werden, ob der Bedarf an einem oder mehreren Coworking Space(s) in einer ländlichen Region, wie dem Landkreis Altenkirchen, vorhanden ist. Aus diesem Grund hat der Kreisentwicklungsausschuss die Verwaltung beauftragt, die Erstellung solch einer Analyse an einen externen Dienstleister zu vergeben. Die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen, die das Projekt federführend betreut, teilte mit, dass der Auftrag zwischenzeitlich an die cowork AG mit Sitz in Diedorf (Kreis Augsburg) vergeben wurde.

Mit der Bedarfsanalyse sollen im Detail Antworten auf folgende Fragen gefunden werden:

1. Würden heimische Unternehmen grundsätzlich den Coworking Space nutzen?
2. Würden Unternehmen außerhalb des Kreises, die MitarbeiterInnen aus dem
    Kreis beschäftigen, Räume im Coworking Space anmieten?
3. Würden kreisansässige ArbeitnehmerInnen den Coworking Space nutzen?
4. Welche Anforderungen stellen Unternehmen und ArbeitnehmerInnen an solch einen Coworking Space?

„Unsere Arbeitswelt verändert sich ständig. Unsere Unternehmen und ArbeitnehmerInnen möchten wir dabei unterstützen, die sich daraus ergebenden neuen Herausforderungen zu „meistern“. Die Analyse soll uns aufzeigen, ob es einen Bedarf von einem oder mehreren Coworking Space(s) im Landkreis Altenkirchen gibt und welche Anforderungen an sie gestellt werden. Sollten wir einen Bedarf feststellen, wird unsere Wirtschaftsförderung die potenziellen Investoren informieren und sie bei der Errichtung unterstützen. Als Investoren kommen private Unternehmen, Kommunen oder auch z. B. Genossenschaften in Frage. Weiterhin werden wir Interessenvertreter der Arbeitnehmerschaft mit in die weiteren Planungen einbeziehen“, so Landrat Dr. Enders.

Der gemeinsame Fahrplan der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen und der cowork AG sieht wie folgt aus:

1. Interne Abstimmungsgespräche
2. Mediales Marketing
3. Durchführung von Unternehmens- und Arbeitnehmerbefragungen
4. Sammlung und Auswertung der Daten
5. Aufbereitung der Daten und Ergebnisvorstellung

Die Wirtschaftsförderung beabsichtigt das Ergebnis der Studie im Herbst 2021 vorzustellen.

Ihre Ansprechpartner

lars kober

 Lars Kober

 (Dipl.-Verwaltungsbetriebswirt)

 Leiter Wirtschaftsförderung

 Tel. +49 (0)2681 81-3901
 lars.kober@kreis-ak.de

jk

 Jennifer Kothe

 (Dipl. Geogr./ in Elternzeit)

 Tel. +49 (0)2681 81-3906
 jennifer.kothe@kreis-ak.de

 

Iris Scharenberg Henrich2

Iris Scharenberg-Henrich

 (M.A.)

 Tel. +49 (0)2681 81-3909
 iris.scharenberg-henrich@kreis-ak.de

Ottens Fides S

Fides Ottens

 (B.Sc.)

 Tel. +49 (0)2681 81-3908
 fides.ottens@kreis-ak.de